Eine Sprache lernt man am besten in dem Land, in dem sie gesprochen wird – weil man gezwungen wird, die Sprache anzuwenden. Die Sprachreise ins Mutterland der Sprache unterstützt und ergänzt wirkungsvoll den schulischen Fremdsprachenunterricht von der Unterstufe bis zum Abitur. Dazu honorieren Ausbildungsbetriebe oder Arbeitgeber in der Regel den Auslandsaufenthalt, da ein gutes Englisch in vielen Bereichen vorausgesetzt wird.
Unsere gut organisierten Sprachreisen bestehen aus dem Unterricht in einer Sprachschule, einem interessanten Ausflugsprogramm, Animations- und Spaßveranstaltungen sowie der Unterbringung in einer ausgesuchten Privatunterkunft.

Das angebotene Ausflugspaket soll das besuchte Land näher bringen, wobei sowohl Kultur und Geschichte, Sightseeing und Aktivitäten, aber auch Shopping und Spaß im Vordergrund stehen. Einheimische Reiseleiter erzählen in der Landessprache Interessantes auch für jüngere Teilnehmer. Die Sport- und Abendveranstaltungen wie z.B. Beachvolleyball oder Karaoke, welche von Animateuren und Betreuern unterstützt werden, sind wichtig für den Gruppenspaß und das Erholen während der Ferien. Und nicht zu vergessen: Ihr lernt viele neue Leute, also nette Gleichgesinnte, kennen.
Der Sprachunterricht, der bei uns ausschließlich von qualifizierten Sprachlehrern abgehalten wird, bietet eine gute Möglichkeit, die vorhandenen Sprachkenntnisse anzuwenden und zu vertiefen. Du wirst sicherlich viele neue Vokabeln oder neue grammatikalische Feinheiten kennen lernen. Oftmals finden im Unterricht aber auch Wiederholungen aus dem Englischunterricht von zu Hause statt, weil die Lehrer es vielleicht für sinnvoll befinden, dass Du Dich vor einem neuen Thema mit den “alten” Inhalten befasst.

Selten ist allerdings der Unterricht so aufgebaut, wie Du ihn von der deutschen Schule kennst. Denn in der Regel wird hier viel mehr in der Fremdsprache gesprochen, nicht nur, weil natürlich die Klassenstärke kleiner ist als zu Hause (max. 15, Durchschnitt 2010: 13,6), hauptsächlich soll eine Sprachreise die Angst vor der Fremdsprache nehmen. Während in Deutschland der Unterricht mehr auf das Grammatikalische und Auswendiglernen der Vokabeln ausgelegt ist, sind die Unterrichtsmethoden bei einer Feriensprachreise mehr auf den Spaß am Lernen ausgerichtet. Es sind immerhin Deine Ferien. Deshalb können z.B. Spiele eine gute Methode sein, auch dem eher “Schüchternen” beim Sprechen der Fremdsprache die Angst zu nehmen. Bitte bedenke: Auch wenn es Dir so vorkommt, dass Du nur dazulernen kannst, wenn Du auf einem Stuhl in einem Klassenraum sitzt, so ist dieses ein veralteter Trugschluss, der dadurch entsteht, dass Du durch Deine Schule zu Hause nichts Anderes gewohnt bist. Unser Unterricht folgt den englischen Richtlinien für Sprachunterricht des British Council und diese sehen auch ein Lernen durch Spielen ausdrücklich vor.

Es ist üblich die Einteilung in die Klassen zu Beginn der ersten Stunde mittels eines Einstufungstests durchzuführen. Wir sind der Meinung, dass dieser Test und seine Auswertung zu viel Zeit beanspruchen, die dem Sprachschüler seine eigentliche Unterrichtszeit kürzen. Wir bitten deshalb unsere Schüler, zu Hause, noch vor der Abreise, einen Einstufungstest online durchzuführen, der dem „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen“ folgt, so dass keine Zeit vor Ort für die Einteilung der Klassen verschwendet wird und die gesamte Zeit dem Unterricht dienen kann. Die Aufteilung in die verschiedenen Niveaugruppen wird ausschließlich anhand des Ergebnisses vorgenommen und zwar unabhängig von Alter, Geschlecht und besuchter Schulform des Schülers. Nicht selten gibt es 15-Jährige, die besser im Englischen sind, als so mancher 18-Jährige. Allerdings wird auch eine Unterteilung nach Altersklassen vorgenommen, sollten zu viele Schüler einer Niveaugruppe gleichzeitig vor Ort sein. Ein Wechseln in eine andere Niveaustufe kann natürlich hinterher jederzeit erfolgen, sofern die Lehrer es für sinnvoll erachten, weil natürlich jeder mal einen „schlechten Tag“ gehabt haben kann – so auch beim Einstufungstest. Es kann allerdings nicht nur aus dem Grund in eine höhere oder niedrigere Niveaustufe gewechselt werden, nur weil man mit dem Freund oder der Freundin zusammen lernen möchte. Dieses wäre den anderen Klassenkameraden gegenüber unfair, die so z.B. immer den schlechteren Schüler „mitschleppen“ müssten. Bei kleineren Gruppen können auch mal angrenzende Niveaustufen zusammengelegt werden, was allerdings nicht von Nachteil ist. Denn das Sprechen der englischen Sprache ist das Hauptlernziel.
Du wirst sehr wahrscheinlich mehr als nur einen Lehrer während Deines Aufenthaltes kennen lernen, da unsere Lehrer zum Teil die Klassen rotierend wechseln. Der Grund liegt in den unterschiedlichen Methoden, welche aufbauend gelehrt werden. Dazu hat es den Vorteil, die Aussprache verschiedener englischer Lehrer kennen zu lernen. Der Wissensstand der Klasse wird selbstverständlich immer weitergegeben.
Das sehr viel wichtigere Lernen beginnt allerdings erst nach dem Unterricht. Du bist nämlich in das Land gereist, in dem die zu erlernende Fremdsprache gesprochen wird. Es gibt keine Möglichkeit, sie nicht anzuwenden, denn Du bist gezwungen, sie mit Einheimischen zu sprechen, ob in der Unterkunft mit Deinen Gastgebern, mit den Angestellten in der Schule oder beim Kauf einer Eistüte. Du verlässt die künstlich aufgebaute Schulumgebung Deines Englischunterrichts und tauchst komplett ein in die Sprache. Allein durch das Hören der anderen und eigenem Einsetzen der Sprache erlebst Du was passiert und kannst es selbst steuern. Deshalb bringt das Lernen einer Sprache in einem Land, in dem sie gesprochen wird, wesentlich mehr als jeder Fremdsprachenunterricht in einer Sprachenschule im Heimatland. Du hast entweder vormittags Unterricht und nachmittags einen Ausflug oder eine Sportaktivität, oder umgekehrt. Somit bist Du natürlich selbst verantwortlich für den Erfolg. Sprichst Du vor Ort nur wenig Englisch und unterhältst Dich nur auf Deutsch, wirst Du auch nicht viel Neues dazulernen. Tauchst Du allerdings in das Land und die Sprache ein und wendest sie an, auch nach dem Unterricht so oft es geht, wirst Du den Erfolg in der Schule, wenn Du wieder zu Hause bist, schnell spüren. Eine eventuelle Abneigung gegen das Fach Englisch wird sich, aller Voraussicht nach, komplett verflüchtigen, weil Du England während deines Aufenthaltes lieben gelernt hast – und ganz sicher auch die Sprache.
Noch ein Wort zu Deinen Gastgebern: So wie alle Menschen unterschiedlich sind, so sind auch unsere Gastgeber nicht alle gleich. Die Einen sind mehr, die Anderen weniger kommunikativ. So kannst Du z.B. in eine Unterkunft kommen, in der Deine Gastgeber nicht aufhören, Dir ihre Lebensgeschichte zu erzählen oder Dir den ganzen Tag Fragen stellen. Genauso gut kannst Du aber auch Mitglied von eher ruhigeren Gastgebern werden, die nicht viel mehr als ein “Good morning” herausbringt. Am Wahrscheinlichsten ist, dass das Verhalten Deiner Gastgeber irgendwo dazwischen liegt. Eines aber haben alle Gastgeber gemeinsam: Sie sind nett. Deshalb sind sie bei uns Gastgeber. Und weil Du sie auch nett finden wirst, wirst Du auch mit Ihnen Englisch sprechen wollen. Und sei unbesorgt. Auch wenn Du in einer eher ruhigen Unterkunft untergebracht bist, während Deines Aufenthaltes in England wirst Du so viel Englisch hören und sprechen, wie wohl noch nie in Deinem Leben zuvor. Denn Du bist nicht in Spanien, wo fast jeder Einheimische eines Touristenortes Deutsch spricht. In England sprechen fast alle Menschen nur Englisch, so dass Du gar nicht drum herum kommen wirst, Englisch zu sprechen. Die Zimmer in den Privatunterkünften sind meist sehr einfach eingerichtet und relativ klein. Ein bis vier Betten, ein Schrank, ein Stuhl und eventuell noch ein Schreibtisch sind typische Einrichtungsgegenstände. Bitte erwarte also keine Unterbringung in einem Luxus-Appartement mit Plasmafernseher und Whirlpool.
Und bedenke: Wärst Du der Personalchef eines Unternehmens, welcher zwischen 2 gleich guten Bewerbern entscheiden muss und nur einer hätte ein Zertifikat einer englischen Sprachschule. Wen würdest Du einstellen? Gerade in der heutigen Zeit ist ein Sprachkurszertifikat möglicherweise der entscheidende Grund für eine Einstellung.















